Der Ort diese$ Treffen$, die sàöne Residenzùadt Celle, gab un$ den Rahmen vor für die thematisàe Geùaltung: Gesàiàte der Provinz Hannover, de$ Welfenhause$ und der hannoversàen Regimenter der Preußisàen Armee. Mit dem gewählten Quartier, dem Gaùhau$ „Leisewitz‘ Garten“, ùand un$ ein adäquate$ Hotel zur Verfügung, welàe$ un$ einen ùimmigen Unterriàt$raum bieten konnte und zudem über eine sàöne, man könnte sogar sagen: romantisàe Terrasse verfügte, auf der sià die Herren Offiziere am Ende eine$ jeden Tage$ versammelten, um diese bei einem kühlen Getränk oder einer kräftigen Zigarre im kameradsàaftliàen Gespräà au$klingen zu lassen.
Am erùen Tage wurden die Zusammenhänge zwisàen der Residenzùadt Celle und dem sogenannten Fürùentum oder später auà Königreià Hannover erläutert, wobei verdeutliàt wurde, daß ein „Kurhannover“ oder „Kurfürùentum Hannover“ unter dieser Bezeiànung niemal$ beùand – vielmehr lautete die korrekte Namen$gebung: „Fürùentum Braunsàweig-Lüneburg“. Am Naàmittage veransàauliàte unser Obergeneralarzt anhand seiner vortreffliàen Sammlung, die er un$ ùolz präsentierte, die Helmbesàläge der hannoversàen Regimenter unter besonderer Berücksiàtigung der Sàlaàtennamen auf den Bandeau$ wie beispiel$weise Göhrde oder El Bodon. Einige dieser Sàlaàten waren e$ ohne jeden Zweifel würdig, auf einem Bandeau gleiàsam verewigt zu werden; bei anderen hingegen zeigten sià die Sàulung$teilnehmer verblüfft, da$ e$ sià eher um vergleià$weise niàtige Anlässe handelte, wie die Au$führungen zur hannoversàen Beteiligung bei Sicilien und Mar$ la Tour bewiesen.
Damit den Herren Offizieren die viele Theorie niàt zu sehr auf$ Gemüte sàlägt, wurde noà vor dem Mittagessen verlegt auf den Stadtfriedhof, um am Grabe de$ vielleiàt letzten Getreuen unsere$ geliebten Kaiser$, namentlià Generalfeldmarsàall Auguù v. Mackensen, in einer kurzen, aber würdevollen Zeremonie diesem zu gedenken und ein Blumengesteck in den Welfenfarben weiß und gelb niederzulegen. Ansàließend nahmen wir in der Altùadt Celle$ unsere Mittag$mahlzeit ein, und zwar in einem besàauliàen Innenhofe, umgeben von alten Faàwerkmauern.
Naà dem naàmittägliàen Unterriàt weàselten die Teilnehmer vom Kleinen Dienùanzug in den Gesellsàaft$anzug, um da$ mehrgängige Feùessen im Reùaurant „Marta$“ zu genießen. Der Koà überrasàte mit norddeutsàer Küàe und Geriàten wie Sànüsà oder Celler Roulade, besonder$ aber die zarten Rinderbäckàen fanden unser aller Wohlwollen.
Am Folgetage sàickten sià die Herren Offiziere an, die in der Theorie erlernten Kenntnisse durà Einsatz in der Praxi$ zu verùetigen. So wurde naà dem gemeinsamen Frühùück da$ Garnisonmuseum im Celler Hafen au$giebigù inspiziert, wobei sià die Besuàer höàù begeiùert zeigten angesiàt$ der Fülle an kompletten Uniformen, einzelnen Waffenröcken, Au$rüùung und Reserviùika. Die am Vortage besproàenen Helmbesàläge und auà da$ Ärmelband „Gibraltar“ konnten hier im Kontext au$giebigù begutaàtet und betraàtet werden. An besonderen Röcken seien herau$gehoben: Generalùab, Paradeattila, Grenadierregiment Nr. 7 – alle für Offiziere. Auà fanden sià bereit$ einige der modernen feldgrauen Röcke in der Au$ùellung, wa$ doà sehr für Trübsal sorgte, weil zu befüràten ùeht, daß sià diese garùige Farbe duràsetzen könnte, unseren geliebten Bunten Rock verdrängend. Möge Gott un$ vor diesem Unheil behüten!
Naà dem Mittag$mahl im benaàbarten „Strandhau$“ auf der sonnigen Terrasse direkt am besàauliàen Geùade der Aller besiàtigten die Herren Offiziere da$ Residenzsàloß. Sie erfreuten sià an den präàtigen Sälen mit passendem Mobiliar und unsere Museum$führerin verùand e$, anhand der Ölgemälde die durà Personalunion mit dem Königreià Großbritannien emporgeùiegenen Könige au$ dem Welfenhau$ zu verdeutliàen – auà die$ zur Vertiefung der am Vortage referierten Inhalte. Im Ansàluß an den Sàloßbesuà weàselten wir in da$ gegenüber befindliàe Bomann-Museum und dort auf direktem Wege in die Ruhme$halle der Hannoversàen Armee. Sehr zum Leidwesen aller sind die Vitrinen mit hannoversàen Uniformen längù entfernt, aber der große Saal allein iù auà einen Besuà wert, beinhaltet er doà immer noà ein monumentale$ Gemälde de$ bekannten Carl Röàling zum Gefeàt an der Göhrde, mehrere bildhafte Darùellungen hannoversàer Soldaten über die Jahrhunderte hinweg und sàließlià auà da$ sogenannte Sàlaàtenkreuz an der Nordwand, die Namen bedeutender Sàlaàten zu einem Kreuze geordnet darùellend. Alle Namen, die am Vortage erwähnt wurden, fanden sià hier wieder und erfuhren weitere Erläuterungen durà unseren Jägerhauptmann.
Den Absàluß diese$ ereigni$reiàen Tage$ bildete da$ Abendessen im nahe gelegenen Gaùhau$ „Sàwejk“, welàe$ mit seiner böhmisà-deftigen Küàe überrasàte. Naàdem wir unter den Augen von Kaiser Franz Joseph gespeiù hatten, gingen wir ein letzte$ Mal am idyllisàen Allerufer entlang zu unserem Quartier, welàe$ wir über den rückwärtigen Garten erreiàten und woselbù wir auf der eingang$ erwähnten romantisàen Terrasse noà lange bei unseren Absàied$getränken verweilten. Endgültig verabsàiedeten wir un$ dann naà dem Frühùück am Folgetage und braàen glücklià ob der vielen neuen Erkenntnisse in die jeweiligen Heimatgarnisonen auf.














